Reisefotografie
auf griechischen Inseln

Über 3000 Inseln: Ein Paradies für Fotografen

Über 3000 Inseln, Inselchen, Felsen und Riffe im Mittelmeer gehören zu Griechenland. Davon sind allerdings nur etwas mehr als 100 Inseln bewohnt. Manchen sind sehr groß, andere winzig klein. Doch faszinierend und bei Urlaubern beliebt sind einige griechische Inseln. Zahlreiche Fotos zeugen davon.

Bei Peloponnes streiten sich die Geister: Ist es eine Insel oder eine Halbinsel? Seit dem Durchbruch im Jahr 1893 trennt der Kanal von Korinth Peloponnes vollständig vom griechischen Festland. Somit ist es für mich eine Insel. Vielleicht folgt Wikipedia ja noch meiner Sichtweise.

Fest steht jedenfalls, dass die Vielfalt der griechischen Inselwelt für Reisefotografen ein Paradies darstellen. Es gibt zwar keine wilden Tiere wie in Ostafrika (die Maultiere Griechenlands sind sehr friedlich) und auch keine hohen Gipfel wie im Himalaya (obwohl der Psiloritis mit 2456 Metern Höhe von der Taverne aus gesehen durchaus beeindruckend ist), aber es gibt atemberaubende Küstenlandschaften und überaus freundliche Menschen. Und natürlich jede Menge geschichtsträchtige Orte. Alles ist leicht zu erreichen und kann – falls mal das Wetter nicht mitspielt – problemlos erneut besucht werden. Kurzum: Eine luxuriöse Motivwelt der Reisefotografie.

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Reisefotografie auf griechischen Inseln im Überblick

Der Einstieg in die griechische Inselwelt:
Fotos aus Athen und Piräus

  • Akropolis im Abendlicht, Athen, Griechenland
  • Akropolis in Athen, Griechenland
  • Vorbereitungen für die Abfahrt im Hafen von Piräus, Griechenland

Ich gebe es zu: Athen und Piräus liegen auf der eurasischen Kontinentalplatte und somit nicht auf einer Insel. Und doch sind diese beiden mittlerweile zusammengewachsenen Städte oft Bestandteil eines Inselhoppings. Die Hauptstadt Athen ist nicht nur wegen der Akropolis immer ein Besuch wert, zumal sie das Drehkreuz vieler Griechenland-Flüge ist. Das pulsierende Leben auf den Straßen fasziniert den Besucher, gerade im Abendlicht bieten sich dem Reisefotografen unzählige Motive.

Der Hafen von Piräus ist einer der größten am Mittelmeer und Ausgangspunkt vieler Fähren auf die griechischen Inseln. In beachtlicher Geschwindigkeit verschwinden Passagiere und Fahrzeuge in den Schiffen. Doch vorher nicht vergessen: Ein Hafen bietet immer gute Fotomotive.

Weitere Fotos aus Athen und Piräus

Weiße Dörfer und türkisblaues Meer: Die Inseln der Kykladen
Fotos von Amorgos, Donousa, Syros, Andros und Tinos

  • Venezianische Festung und alte Steinbrücke vor der Hauptstadt der griechischen Kykladeninsel Andros
  • Sonnenuntergang über der Bucht des Ferienorts Batsi auf der griechischen Kykladeninsel Andros
  • Der einsame Pelikan auf dem Marktplatz ist ein Wahrzeichen der griechischen Kykladeninsel Tinos
  • Die orthodoxe Wallfahrtskirche Panagia Evangelistria in Tinos-Stadt auf der griechischen Kykladeninsel
  • Aegiali auf Amorgos, Griechenland
  • Kloster Moni Chozoviotissa auf Amorgos, Griechenland
  • Idylle auf Amorgos, Griechenland

Reiseveranstalter sprechen gern und oft vom „Unbekannten Inselparadies Griechenlands“. Na ja, ganz so unbekannt sind die Kykladen wohl nicht, aber eine traumhafte Reisedestination auf jeden Fall. Gut drei Dutzend Inseln sind zu einer Inselgruppe – eben den Kykladen – zusammengefasst, sind bestens mit der Fähre zum Inselhopping kombinierbar und weisen eine unglaubliche Vielfalt auf.

Ob der Sonnenuntergang auf Santorin oder das Bergkloster auf Amorgos, die Rundbrücke auf Andros oder die Strände von Naxos – für Reisefotografen haben Kultur und Natur der Kykladen unglaublich viel zu bieten. Und in der Zeit zwischen Sonnenauf- und -untergang, in der der Reisefotograf etwas Ruhe findet, kann man wunderbar in der Strandbar entspannen. Einfach schön.

Weitere Fotos von den Kykladen

Bezaubernde Insel mit blutrünstigen Traditionen: Kreta
Reisefotografie von der vielleicht größten Insel Griechenlands

  • Romantisches Kolymbari auf Kreta
  • Der Palast von Knossos bei Heraklion, Kreta
  • Jeep-Safari auf die Lasithi-Hochebene
  • Der Hafen von Chania, Kreta
  • Das Weindorf Archanes bei Heraklion, Kreta
  • Die Lepra-Insel Spinalonga vor Kreta
  • Der Voulismeni-See in Agios Nikolaos, Kreta

Kreta ist zu groß, um die gesamte Insel in einem Urlaub zu erkunden. Denn mit über 8200 Quadratkilometern Fläche und einer Küstenlinie von über 1000 Kilometern ist Kreta nicht nur die größte Insel Griechenlands, sondern immerhin auch die fünftgrößte Insel im Mittelmeer (sieht man von Peloponnes ab). Da gibt es den Osten mit den Badeorten und der Lepra-Insel Spinalonga, den Westen mit dem gemütlichen Chania und dem entzückenden Kolymbari, den Süden mit Plakias und dem ehemaligen Hippie-Dorf und im Zentrum schließlich die Hauptstadt Heraklion und die berühmte Ausgrabungsstätte Knossos. Und ein kleines Weinanbaugebiet. Dabei wird Kreta von Ost nach West (oder ist es andersherum?) von einer beindruckenden Gebirgskette mit dem 2456 Meter hohem Psiloritis als höchsten Gipfel durchzogen, die zahlreiche entzückende Bergdörfer aufweist.

Langweilig wird es dem Reisefotografen auf Kreta nie. Zu viel gibt es zu entdecken. Ob historische Ausgrabungsstätten oder traditionelle Klöster, hohe Berge oder tiefe Täler, eine wilde Küste oder verschwiegene Buchten – allein die Natur bietet unzählige Fotomotive. Nur der Duft des Thymians lässt sich leider nicht im Bild festhalten. Zum Abendbrot in der Taverne kann man sich dann bei Geschichten von der Blutrache wohlig gruseln. Doch das ist lange her, so sagt man. Zumindest wird auch heute noch zu Hochzeiten und anderen Festen freudig in die Luft geschossen. Und auf Verkehrsschilder.

Da gerade Frühjahr und Herbst als beste Reisezeit für Kreta, kann man problemlos ganztags fotografieren. Das bedeutet: Viele Fotos, aber keine Ausreden für eine Mittagsruhe. Im Frühjahr erlebt man die Insel übrigens erstaunlich grün. Kreta ist ein Paradies der Reisefotografie.

Weitere Fotos von Kreta

Das windige Dutzend: Die Inseln des Dodekanes
Fotos von Kos, Kalymnos und Leros

  • Die Kapelle Agios Isidoros in der Bucht von Gourna, Leros
  • Die Windmühlen Panteli auf dem Weg zur Festung Platanos, Leros
  • Strand bei Marmari, Kos
  • Hafen von Pothia auf Kalymnos, Griechenland
  • Bucht von Masouri vor Kalymnos, Griechenland

Der Name der Dodekanes leitet sich aus dem griechischen Wort für „Zwölf Inseln“ ab. Gemeint sind die zwölf großen Inseln. Die Inselgruppe besteht aber aus etwa 160 Inseln, wovon 25 bewohnt sind. Und eigentlich gehören die meistens Inseln des Dodekanes geografisch zu den Sporaden, konkret den Südlichen Sporaden. Verwirrend? Kann sein, ist aber eigentlich auch völlig egal. Wichtig ist: Es ist schön dort. Die Küste der Türkei liegt zum Greifen nah, oft ist es trotz der Wärme auch etwas windig.

Das geschichtsträchtige Rhodos und das mit wunderbaren Sandstränden gesegnete Kos sind die bei Urlaubern beliebtesten Inseln des Dodekanes. Doch auch das Kletterparadies Kalymnos oder Benito Mussolinis Inseltraum – Leros – bieten zahlreiche Erlebnisse und dem Reisefotografen herrliche Motive. Mit der Fähre sind die Inseln bequem zu verbinden, so dass die Unterschiede zwischen den Inseln schnell zu erkunden sind.

Weitere Fotos vom Dodekanes

Im Westen Griechenlands: Die Ionischen Inseln
Reisefotografie auf Kythira und Antikythira

  • Karibikflair an der Doppelbucht von Kapsali, Kythira
  • Die Doppelbucht von Kapsali auf Kythira
  • Die Bucht von Avlemonas, Kythira
  • Der Weg nach Limnionas, Kythira
  • Panoramablick über Diakofti auf Kythira

Wie an einer Schnur aufgefädelt liegen die Ionischen Inseln vor der Westküste Griechenlands. Die bekannteste Insel der Gruppe ist das italienisch geprägte Korfu. Da kommt auch schon die schlechte Nachricht: Davon habe ich keine Fotos. Die gute Nachricht aber ist: Dafür kann ich mit einem Geheimtipp aufwarten. Die venezianische Architektur und die grünen Berge, die steilen Küsten und die verschwiegenen Buchten bieten dem Reisefotografen auf den Ionischen Inseln eine Fülle an Motiven.

Und der Geheimtipp ist: Kythira. Die kleine und von Ausländern kaum bereiste Insel liegt am südlichen Ende des Peloponnes. Sie überrascht vor allem mit ihrem fast schon karibischen Flair im kleinen Fischerdorf Kapsali. Ein guter Ort, um Ruhe und Motive für die Reisefotografie zu finden. Übrigens: Fährt man von Kreta aus mit der Fähre nach Kythira, passiert man unterwegs das wenig bewohnte Antikythira.

Weitere Fotos von Kythira

Menschheitsgeschichte und Weinregion: Der Peloponnes
Fotos von der wirklich größten Insel Griechenlands

  • Olympia, Griechenland
  • Langadia, Peloponnes
  • Epidavros auf Peloponnes. Griechenland
  • Weingut Palivou Estate in Nemea, Peloponnes
  • Die Burg Larissa bei Argos auf Peloponnes, Griechenland

Peloponnes bedeutet: „Insel des Pelops“. 1893 war es so weit. Die schmale Landenge zwischen Festland und der Halbinsel Peloponnes wurde mit dem Kanal von Korinth durchbrochen. Für mich – und für die alten Griechen – ist der Peloponnes also eine Insel. Zwar teilen nicht viele diese Meinung, weil der Kanal ein künstliches Bauwerk ist. Doch was soll’s. Auf alle Fälle sind hier einige der bedeutendsten Stätten der neuzeitlichen Geschichte zu finden. Sparta und Olympia dürften jedem ein Begriff sein.

Doch neben den historischen Stätten, den Bergen um Norden und hübschen Küstenstädtchen überrascht der Peloponnes auch mit einem guten Weinanbaugebiet – Nemea. Verbindet man griechischen Wein eher mit Udo Jürgens und Retsina, so sind in Nemea wirklich gute Weine zu finden. Na gut, und einen Zeus-Tempel gibt es auch. Für Reisefotografen gibt es auf dem Peloponnes also viel zu entdecken.

Weitere Fotos vom Peloponnes

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